{"id":583,"date":"2014-06-16T18:10:31","date_gmt":"2014-06-16T16:10:31","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/librum-publishers\/en\/fruehe-spielwelten\/"},"modified":"2018-10-24T10:21:45","modified_gmt":"2018-10-24T08:21:45","slug":"fruehe-spielwelten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/librum-publishers.com\/en\/fruehe-spielwelten\/","title":{"rendered":"Fr\u00fche Spielwelten"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jahrzehnte um 1800 waren eine Zeit bedeutender politischer und gesellschaftlicher Umbr\u00fcche. Diese Umw\u00e4lzungen \u2013 zusammen mit dem durch die Aufkl\u00e4rung gepr\u00e4gten Gedankengut der P\u00e4dagogik \u2013 haben sich auch auf die Spielkultur ausgewirkt. Spiele nahmen eine erzieherischen Funktion im Rahmen der P\u00e4dagogik ein, so dass das sp\u00e4te 18. Jahrhundert geradezu als Geburtsstunde des modernen didaktischen Familienspiels gelten kann.<\/p>\n<p>G\u00e4nse- und Kartenspiele, Brett- und Geschicklichkeitsspiele, Bauk\u00e4sten sowie magnetische, elektrische und physikalische Spielger\u00e4te zeigen, dass neben dem Lesen von B\u00fcchern weitere Methoden traten, die Kindern die Aneignung n\u00fctzlicher Kenntnisse und Fertigkeiten erleichtern sollten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig setzte die Industrialisierung und Professionalisierung des Spiele- und Spielzeugmarktes ein. In diesem Kontext sind der Berliner Kaufmann Peter Friedrich Catel (1747\u20131791) und Georg Hieronimus Bestelmeier (1764\u20131829) in N\u00fcrnberg Pioniere \u00fcber den deutschsprachigen Raum hinaus.<\/p>\n<p>Der seit 1979 zug\u00e4ngliche Reprint des Bestelmeier-Kataloges von 1803 wurde bisher kaum ausgewertet. Thomas Stauss ist der Frage systematisch und akribisch nachgegangen, ob sich die damals angebotenen Spiele in heutigen Sammlungsbest\u00e4nden noch identifizieren lassen. Die Ergebnisse seiner langj\u00e4hrigen Suche werden mit diesem Buch in einer ihrer Bedeutung entsprechenden verlegerischen Qualit\u00e4t vorgelegt. Thomas Stauss\u2019 Arbeit erf\u00fcllt ein lang ersehntes Desiderat der Spiel- und Spielzeugforschung.<\/p>\n<h4>Der Autor<\/h4>\n<p>Thomas Stauss ist 1957 in Basel geboren. An der Universit\u00e4t Basel und Z\u00fcrich sowie an der ETH Z\u00fcrich hat er Geografie, Geologie, Bodenphysik, Hydrologie und Botanik studiert und 1983 als Diplom-Geograf abgeschlossen. Danach war er acht Jahre als Hydrologe und Bodenkundler an verschiedenen Eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalten t\u00e4tig.<br \/>\nSeit 1992 arbeitet Thomas Stauss als Technischer Redakteur und Texter in der Privatindustrie. Seit \u00fcber 25 Jahren besch\u00e4ftigt er sich mit der Wissenschaftsgeschichte und als Sammler mit der Spielkultur des 18. Jahrhunderts. Im Jahre 2007 begann er mit seiner Forschungsarbeit <i>\u201eFr\u00fche Spielwelten \u2013 Zur Belehrung und Unterhaltung\u201c<\/i>.<\/p>\n<p><b>Ab M\u00e4rz 2015 erh\u00e4ltlich<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Jahrzehnte um 1800 waren eine Zeit bedeutender politischer und gesellschaftlicher Umbr\u00fcche. Diese Umw\u00e4lzungen \u2013 zusammen mit dem durch die Aufkl\u00e4rung gepr\u00e4gten Gedankengut der P\u00e4dagogik \u2013 haben sich auch auf die Spielkultur ausgewirkt. Spiele nahmen eine erzieherischen Funktion im Rahmen der P\u00e4dagogik ein, so dass das sp\u00e4te 18. 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