{"id":574,"date":"2015-06-19T12:40:12","date_gmt":"2015-06-19T10:40:12","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/librum-publishers\/en\/renovationsprojekte-des-verein-baselbieter-feldscheunen\/"},"modified":"2024-12-16T13:34:37","modified_gmt":"2024-12-16T11:34:37","slug":"renovationsprojekte-des-verein-baselbieter-feldscheunen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/librum-publishers.com\/en\/renovationsprojekte-des-verein-baselbieter-feldscheunen\/","title":{"rendered":"Renovationsprojekte des Verein Baselbieter Feldscheunen"},"content":{"rendered":"<p><!--:de--><\/p>\n<p>Sie geh\u00f6ren zu den belebenden Elementen unserer Kulturlandschaft, die Feldscheunen, die Heuschober und die Weidst\u00e4lle. Und sie sind gleichzeitig traditionelle Denkm\u00e4ler wie Kirchen und Pfarrh\u00e4user.<\/p>\n<p>Die Scheunen und St\u00e4lle stellen zusammen mit den b\u00e4uerlichen Wohnbauten unsere regionaltypische Architektur dar. Erbaut wurden die meisten in der Zeit der Dreifelderwirtschaft. Auf dorffernen Grundst\u00fccken wurden zu Zeiten des Flurzwangs kleine Heuschober erstellt. Aus diesen wurden dann im Winter das Heu geholt. Auch entstanden Weidst\u00e4lle in h\u00f6heren Lagen. Oft wurden solche Heuschober von mehreren Mitbesitzern genutzt.<\/p>\n<p>Durch die Aufhebung des Flurzwangs entstanden Anfangs des 18. Jahrhunderts die ersten Aussenh\u00f6fe. Oft an der Stelle der alten Scheunen und St\u00e4lle, dort eben, wo auch Quellen in der N\u00e4he waren. In der weiteren Entwicklung des Landwirtschaftsbetriebe siedelten immer mehr H\u00f6fe aus und bauten grosse Scheunen. Die Mechanisierung in der Landwirtschaft brachten ebenfalls einen grossen Schub an Rationalisierung und diese Maschinen konnten nicht in den alten Scheunen unterbracht werden. Die alten Bauten brachten und bringen somit kaum einen Nutzen f\u00fcr die Landwirte. Sie sind eher, bedingt durch notwendigen baulichen Unterhalt, eine finanzielle Last.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele sind Feldscheunen emotionale Orientierungspunkte in der Landschaft. Jedes Mal, wenn eine verschwindet, verschwindet ein St\u00fcck Landschaft in der Erinnerung.<\/p>\n<p>Der Verein Baselbieter Feldscheunen hat sich zum Ziel gesetzt, Wege zum Erhalt dieser wertvollen Kleinbauten zu finden. Dabei legt der Verein die Priorit\u00e4t auf die besonders sch\u00fctzenswerten Scheunen und St\u00e4lle. Solche, die durch ihre besondere Lage, durch ihre Geschichte und durch besonders eindr\u00fcckliche handwerkliche Bauteile und Konstruktionen herausragen. Damit will der Verein dieses geschichtliche b\u00e4uerliche Kulturerbe sch\u00fctzen und auch im Bewusstsein wach halten.<\/p>\n<p>Pro Jahr soll mindestens eine Feldscheune renoviert werden. Die Renovationsprojekte werden j\u00e4hrlich publiziert. \u00a0Die Hefte k\u00f6nnen beim Verlag abonniert werden (info@librum-publishers.com).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie geh\u00f6ren zu den belebenden Elementen unserer Kulturlandschaft, die Feldscheunen, die Heuschober und die Weidst\u00e4lle. Und sie sind gleichzeitig traditionelle Denkm\u00e4ler wie Kirchen und Pfarrh\u00e4user. Die Scheunen und St\u00e4lle stellen zusammen mit den b\u00e4uerlichen Wohnbauten unsere regionaltypische Architektur dar. Erbaut wurden die meisten in der Zeit der Dreifelderwirtschaft. 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